Wundervolle Zirkusaufführung der beiden 5. Klassen

Die Finalmusik ist soeben verklungen…

Heute Abend haben die beiden neuen 5. Klassen eine wunderschöne Aufführung auf die Zirkusbühne der LBR- Sporthalle gezaubert. Die 36 Schülerinnen und Schüler hatten in dieser Woche drei Tage intensiv in ihren gewählten Disziplinen geübt und neun eigene Nummern einstudiert. Neben den klassischen Nummern wie, Clowning, Jonglieren, Seil laufen, Einrad fahren und Kugel laufen stand auch Hip Hop- Dancing auf dem Programm des Zirkus Turbolenzo.

Die ca. 250 Menschen im Publikum bedachten die jungen Artisten mit zum Teil frenetischem Beifall. Nach 45 kurzweiligen Minuten verabschiedeten sich die Künstler mit einem furiosen Finale von den restlos begeisterten Zuschauern.

Am morgigen Freitag wird das Programm noch einmal für die 220 Schülerinnen und Schüler der Ludwig- Pfau- Grundschule aufgeführt, welche sich mit den Realschülern das Gebäude teilen.

 

 

INFO:

Die Zirkusarbeit ist seit 10 Jahren ein wichtiger Baustein des Sozialen Lernens an der Luise- Bronner- Realschule. Sie wurde von Beginn aktiv von der Schulsozialarbeit unterstützt und gefördert. Das Projekt wird von den Klassen- und Fachlehrern der 5. Jahrgangsstufe geplant und durchgeführt. Hauptziel ist dabei die Erweiterung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch die Förderung der Klassengemeinschaft.

Im Vordergrund des Projektes steht das Erlernen und anschließend das gemeinsame Vorführen und Präsentieren verschiedener Zirkuskünste. Das Projekt bietet für die SchülerInnen eine Fülle von Möglichkeiten sich selbst und andere zu erfahren. Es bildet eine Stätte, in der sich unter Anleitung die Motorik, sowie das gemeinsame Handeln schulen und erweitern lassen, an die Kreativität, Kommunikation sowie Fantasie gefordert sind. Es ist ferner ein Ort, an dem soziale Werte wie Teamgeist, Fairness, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung trainiert werden können. Oft wird in Kleingruppen trainiert und geübt. Dabei ist soziale Interaktion Bedingung zum Gelingen des Trainings.

Eine Steigerung erfährt die Qualität dieser Aktivitäten dadurch, dass sich die Akteure dabei zum Teil an ihren motorischen und körperlichen sowie emotionalen Grenzen bewegen, die u. a. durch völlig neue Bewegung- und Sinneserfahrungen hervorgerufen werden.

Das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen wird durch die circensische Arbeit gefördert und gestärkt, insbesondere während eines Auftritts, bei dem das Erlernte, zum Teil so oft Geübte, unter dem Applaus des Publikums präsentiert wird.

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